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05.06.2014 Donnerstag  DLRG übt in Haltern für den Ernstfall

kurz vor Abfahrt alle Helfer (Foto: Steffen Diße)

der erste Abend am Schulgelände, ganz rechts Daniel aus Schwelm (Foto: LV Westfalen)

die ELW-Besatzung v.l. Julian, Daniel, Jan und Steffen (Foto: Steffen Diße)

Katastrophenschutz-Helfer fünf Tage im Übungseinsatz im Kreis Recklinghausen

Wie die Jahre zuvor auch fand in diesem Jahr die Landesausbildungsveranstaltungen über das Himmelfahrtswochenende statt. Es ergab sich eine ganz besondere Konstellation. Von den elf durch die DLRG Westfalen aufgestellten Wasserrettungszügen nahmen dieses Jahr erneut fünf teil. Durch unsere Teilnahme im letzten Jahr verblieb unsere Einheit einsatzbereit am Standort. Da eine große Anzahl an Einheiten des Bezirks teilnehmen durfte, wurde das Personal in den ehrenamtlichen Strukturen knapp. Jedoch fanden sich sieben Helfer unserer Gliederung, welche die Einheiten aus Herdecke, Schwelm und Ennepetal personell und materiell unterstützten. Die unterschiedlichsten Funktionen wie Zugführer, Zugtruppführer, Führungsassistent, Bootsführer, Kraftfahrer und Helfer wurden besetzt.

Nach einigen Treffen und Telefonaten begann am Mittwoch den 28.05. das Vorbereiten und Packen der Fahrzeuge. Am Donnerstagmorgen trafen die Fahrzeuge der Züge in ihren Sammelräumen aufeinander. Von dort ging es in die Alexander-Lebstein-Realschule in Haltern am See, wo die Betten bezogen worden.

Nach einem kurzen Mittagessen und der Befehlsausgabe in der Einsatzabschnittleitung, welche stabsmäßig besetzt war, ging es dann zum ersten Szenario. Die Übungsleitung hatte vorab fünf Szenarien ausgearbeitet und viel Vorarbeit geleistet, so dass die 44 Helfer eines Wasserrettungszuges einen hohen Lerneffekt in Katastrophenschutzlagen erzielten. Bei bestem Wetter wurden folgende unterschiedliche Aufgaben ausgeübt.

Deichsicherungsmaßnahmen, Massenanfall von Verletzten, wasser- und landseitige Erkundung, Retten und Suchen von Personen unter Wasser, Reparatur einer Wasserleitung unter Wasser, Bergung eines Kraftfahrzeuges, Retten und Versorgen von im Hochwasser eingeschlossenen Personen, Fahrten unter Inanspruchnahme von Sonderrechten und vieles mehr.

Während der Szenarien galt es nebenbei andere Aufgaben wahrzunehmen. Die Koordinierungsstelle des Landesverbandes probte ihren Aufbau und die Arbeiten mit allen Einheiten in Westfalen. Hierzu erfolgte eine Bereitschaftsabfrage der Gliederungen, welche an ihrem Standort verblieben. Nach kurzer Rücksprache meldeten wir dem Bezirk unsere Einsatzbereitschaft mit fünf Helfern und unseren Einsatzfahrzeugen.

Zugleich erhielten wir Lagemeldungen des Fachbereiches Auslandseinsätze des Präsidiums. In Polen ist es durch anhaltende Starkregenfälle eine Hochwasserschadenslage eingetreten. 18 DLRG-Helfer standen als Reserveeinheit zur Verfügung.

Am Samstagabend freuten sich alle Helfer über die interessanten und auch fordernden Szenarien, so dass die Übung gemütlich beim traditionellen „Westfalen-Abend“ ausklang. Am Sonntagmorgen wurde der Heimweg angetreten und die Einsatzbereitschaft umgehend wieder hergestellt. Begleitet wurde das Räumen durch das Jugend-Einsatz-Team, welche ihren JET-Tag der Erste-Hilfe und dem Funken widmete.

Wir danken der Feuerwehr Hattingen, die uns drei digitale Handfunkgeräte über die Übungsdauer bereitgestellt hat. Die Leihgabe war erforderlich, da der Landesverband die Funkkommunikation aller Einheiten über die Digitalfunkkanäle der DLRG proben wollte. Ergebnis: Der neue Funkstandard hat sich bewährt. Wir sind schon gespannt auf unser zukünftiges Gerät. Bald hören wir auch auf: „Pelikan Hattingen GW-W 1“.

Zum Schluss fragten sich alle, wo es wohl im nächsten Jahr hingeht? Hamburg? Lassen wir uns überraschen. Ein Dank gilt allen Beteiligten, die diese landesweite Übung ermöglichten.

Die nächsten Termine:

 

14.06.2014 ab 10:00 Uhr WM-Party der LVM auf dem Marktplatz Welper

15.06.2014 ab 14:00 Uhr Strömungsretter Aus- und Fortbildung

29.06.2014 ab 10:00 Uhr JET-Tag - Bootskunde und Rettung vom Boot aus

Kategorie(n)
KatS

Von: Steffen Diße

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