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13.05.2018 Sonntag Hochwasser im Ennepe-Ruhr Kreis

Motorrettungsboot Karlsson vor dem Hattinger Unterwehr (Foto: Armin aus der Wischen)

Bootstrupp (Foto: Armin aus der Wischen)

Fahrzeuge im Bereitstellungsraum (Foto: Armin aus der Wischen)

... so lautete das Einsatzstichwort, mit welchem sich unser Katastrophenschutztrupp an Christi Himmelfahrt auf den Weg nach Gelsenkirchen in den Sammelraum begab. Dort angekommen traf man auf Kameraden der verschiedensten Ortsgruppen des Landesverbandes Westfalen.
Für die vier alarmierten Wasserrettungszüge ging es nach einer kurzen Begrüßung durch den Landesverband auch schon direkt in das erste Szenario. Hierzu begab sich unserer Trupp nach Henrichenburg. Während die Bootstrupps verschiedenste Manöver auf dem Rhein-Herne-Kanal übten, begaben sich die Kraftfahrer in eine Übung, welche das Rückwärtsfahren mit Trailer und Anhänger als Schwerpunkt hatte.
Am Freitagmorgen kam dann schon das Highlight für unsere Retter, denn es ging ins heimische Wachgebiet. Dort angkommen fanden die Einsatzkräfte mehrere gekenterte Kanus im und am Wehr. Mit zwei Booten, darunter unser Motorrettungsboot Karlsson, den Strömungsrettern und den Einsatztauchern konnten die gekenterten Personen gerettet bzw. geborgen und versorgt werden.
Nach einer Stärkung am Mittag bei der Berufsfeuerwehr Witten, ging es mit Sonder- und Wegerechten nach Bochum Langendreer, wo es galt, mehrere Personen von einem liegengebliebenden Wasserfahrzeug zu evakuieren. Hinzu kam, dass zwei Personen noch als vermisst galten und gesucht werden mussten. Während die Boote die Personen evakuierten, suchten die Taucher zeitgleich die vermissten Personen.
Am dritten Tag der Übung ging es für unseren Trupp zum Sandsackverbau, um das Wasserwerk in Volmarstein vor dem eintreffenden Hochwasser zu schützen.
Bevor man den Abend gemütlich mit allen Wasserrettungszügen ausklingen lassen konnte, war das Ziel des letzten Szenarios die Unterstützung der Feuerwehr beim Transport von Personal und Material über den Harkortsee.
Leicht erschöpft fuhren die fünf Katastrophenschützer am Sonntagvormittag wieder zurück zur Wasserrettungsstation. Dort wurde das Einsatzmaterial wieder aufgeklart und die Verfügbarkeit gegenüber der Leitstelle Schwelm gemeldet.
Wir danken der Feuerwehr Hattingen, welche uns drei digitale Handfunkgeräte für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.

Kategorie(n)
KatS

Von: Tim Makus

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